Zazenkai – Achtsamkeit für Führende

Fokus: Durch Zen-Praxis den Weg zu den eigenen Ressourcen finden 
Schwerpunkt: Persönliche Entwicklung

Kurzbeschreibung

Eine zentrale Aufgabe des Führenden ist es, Anderen Orientierung zu geben. Doch wie findet die Führungskraft ihre eigene Orientierung - in dieser zunehmend komplexer und instabiler werdenden Welt?
Oft bieten uns bekannte Handlungsmuster diese Orientierung. Wir bewegen uns dann wie auf „Autopilot“ zwischen Meetings, Telefonaten, und Email-Bearbeitung. Die immer selben Reiz-Reaktions-Muster laufen automatisch ab und versperren uns den Weg zum Wesentlichen - aus uns selbst heraus zu agieren.
Genau hier setzt der Jahrtausende alte Weg des Zen an: Zen-Praxis ist der bewusste Aufbruch aus unseren „Komfort-Zonen“: das Verlassen von kognitiven Konzepten und das unmittelbare Erfahren der Welt und uns selbst. Zen-Praxis beginnt, wo Konzepte enden. Nur dort kann sich ein Raum öffnen, in dem wir wertfrei und achtsam lernen können, eine Orientierung in uns selbst zu finden. Anstelle eines „diese Situation passiert mir“ tritt ein „ich bin Mit-Gestalter der Welt und meines Erlebens“.

Entwicklungsziele

  • Grundlagen von und Umgang mit achtsamkeitsbasierter Selbsterfahrung
  • Gesteuertes Aussetzen externer Einflussfaktoren („Entschleunigen“)
  • Aus der eigenen Mitte heraus in die aktive Mitgestaltung kommen
  • Einführung in die Theorie des Zen-Weges und Vermittlung der grundlegenden Praxis der Zen-Meditation
  • Anregungen für den Transfer des Gelernten in den Alltag

Alleinstellungsmerkmal

Die Kognition als Primat des westlichen Denkens führt uns schnell an unsere Grenzen. Die moderne Wahrnehmungs- und Kognitionspsychologie unterstützt die alte buddhistische Einsicht: kognitives Verständnis und Kontrolle über die Welt sind Illusionen. Um mit dieser Verunsicherung umzugehen, bedienen wir uns unserer bekannten Muster und verfallen in ein „Mehr-des-Selben“.
Hier setzt der Zen-Weg einen Kontrapunkt: Er betont die Praxis des „Nicht-Wissens“ (chin.: „mu-men“) und schult unsere non-verbalen, intuitiven und ganzheitlich erfassenden Fähigkeiten, deren Aufgabe es ist, uns für die Welt und unser Leben „offen“ zu halten.
Mit der Einübung von achtsamer Selbstbeobachtung als permanent verfügbarer „Hintergrundaktivität“, steht uns ein Instrument der Entschleunigung und möglicher Ausweg aus der illusionären Komplexität des Alltags zu Verfügung. Zen-Praxis ermöglicht uns so den Weg zurück zu einer souveränen Orientierung.

Dozent

Volker Jung

Sprache

Deutsch

Dauer des Seminars

2 Tage
Start mit gemeinsamen Abendessen am Vorabend des ersten
Tages um 19:30. Ende am zweiten Tag um ca. 16:30.

Ort

Seminarzentrum Museum Insel Hombroich, Neuss

Seminarkosten

1.350 € zzgl. MwSt. je Teilnehmer

Termine