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Akademie ForumFührung

Dialog: Gemeinsam denken – mehr bewegen

Wie Unternehmen vom klassischen Dialog profitieren

Dialog – von diesem Begriff hat jeder eine mehr oder weniger klare Vorstellung. Doch beschreibt die Umgangssprache nur einen Bruchteil der Bedeutung dieser großen, alten Gesprächsform. Schon Sokrates nutzte den Dialog als spezifisches Format der Kommunikation in der Gruppe mit seinen Athener Mitbürgern. Der Physiker David Bohm oder der Philosoph Martin Buber waren zwei der Wegbereiter seiner modernen Form.
Welche Form des Dialoges bietet Forum Führung? Wie unterscheidet er sich von der Diskussion (lat.: discutere: abtrennen, abschneiden)? Wie sieht er im Prozess aus? Welche Ergebnisse liefert er?

Dialog als struktureller Baustein der Lernenden Organisation

Die Entwicklung der Organisation scheitert oft wenn sie projektbezogen rein technisch-funktional betrieben wird. Nur wer die Fähigkeit zur Veränderung in den Genen der Organisation verankert, bleibt langfristig anpassungsfähig. Dialog schafft - unabhängig von der akuten Herausforderung - die strukturelle Fähigkeit zum Wandel, indem er kollektive Intelligenz erschließt: 1+1=3! Nach dieser einfachen Rechnung entstehen im Dialog übersummative Lösungen. Denn statt gegnerische Positionen zu setzen, lädt er zum miteinander Denken ein. Und hebt so Potentiale, die im Widerstreit der Standpunkte nicht zu erschließen sind.

Dialog als Teambuilding-Instrument

Der Dialog legt eine fundamental neue Basis zur Entwicklung gemeinsamer Lösungen. Die neue Art des Umgangs und des wertschätzenden Austauschs setzt gemeinsame Energie frei. Menschen begegnen einander persönlich. Und das jenseits ihrer Rollen als Funktionsträger im Unternehmen. Der Dialog hilft in Workshops, zum Beispiel zum Thema Change, Innovation oder Strategie. Dabei ist er immer konkret und ein klarer Handlungsleitfaden, wie Kommunikation in solchen Arbeitsgruppen gelingen kann.

Wie Teilnehmer Dialog erfolgreich gestalten

Folgende Punkte gehören unter anderem zu einem gelungenen Dialog:

  • Radikaler Respekt voreinander
  • Hierarchiefrei und offen sprechen
  • Persönlich und von Herzen sprechen
  • Keine Meinung als Ergebnis des eigenen Denkens setzen, sondern das eigene Denken für andere transparent machen
  • Anderen so zuhören, dass sie erzählen wollen
  • Die eigene Meinung in die Schwebe nehmen
  • Langsamkeit
  • und anderes mehr…

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