Coaching
Coaching in unserem Verständnis ist ein vom beruflichen Kontext ausgehender Entwicklungsprozess, der unter Einbeziehung individueller Ressourcen und Neigungen die Fähigkeit steigern soll, sich und andere sinnvoll zu führen.
Nun gibt der Mensch seine Identität nicht beim Pförtner ab, wenn er berufliches Terrain betritt. Deshalb wird auf diesem Weg des gemeinsamen Arbeitens an der „Lebenskönnerschaft“ (G. Achenbach) auch das Private nicht ausgeklammert.
„Wer nicht weiß, welchen Hafen er ansteuert, für den ist kein Wind der richtige.“
Im Sinn dieses Gedanken von Seneca wird im Coaching der persönlichen Ziel-(=Hafen-) findung intensive Aufmerksamkeit gewidmet. Führungskräfte signalisieren zunehmend Bedarf an Reflexion und Anregung über günstiges Führungshandeln. Dieser Bedarf wächst oftmals umgekehrt proportional zum Freiraum, der solches Reflektieren ermöglicht. Dadurch befinden sich unter hohem Selbst- und Fremdanspruch stehende Führungskräfte in einer komplizierten Lage: persönliche Vorstellungen und Bedürfnisse einerseits und die reale Lebenspraxis andererseits divergieren. Dadurch können belastende Spannungen entstehen, deren Folgen oft unterschätzt werden. Ein Teufelskreis beginnt, der sowohl die Person, als auch die berufliche Leistungsfähigkeit schwächt.
Sokrates, Seneca oder Benedikt haben uns bis heute gültige und modern gebliebene Wege aufgezeigt, ein gutes (und nicht nur körperlich gesundes) Leben zu führen.
Hierbei wird in Gesprächen, die überwiegend dialogischen Charakter haben, sowie durch Übungen, uns selbst besser kennenzulernen, eine Chance eröffnet, Selbstwirksamkeit und damit Führungswirksamkeit zu erlangen.
Die Gesprächspartner des ForumFührung bringen für derartiges Coaching eigene unternehmerische sowie langjährige Führungserfahrung mit – eine nicht unwichtige Voraussetzung, um rasch über die nötige Verständnisebene und „kulturelle Kompatibilität“ zu verfügen.
